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Die Sterbegeldversicherung - Als Bestattungsvorsorge ideal

In Deutschland sterben im Jahr 2013 bis zu 850.000 Menschen, so das statistische Bundesamt. Und jede dieser Beerdigungen kostet im Schnitt bis zu 5.000 Euro. Dieses Geld haben im Zweifelfall die Angehörigen des Verstorbenen zu tragen. Aber die Angehörigen haben meistens keine Vorsorge getroffen und müssen oft versuchen, die notwendigen Mittel aus eigener Tasche zu bezahlen. Das Sterbegeld der gesetzlichen Krankenkasse gibt es bereits seit 2004 nicht mehr.

Da viele ältere Menschen Ihre Verwandten nicht belasten möchten, schließen viele eine Sterbegeldversicherung zur Bestattungsvorsorge ab. Aber auch jüngere Menschen schließen diese Deckungslücke im Todesfall ab und versichern Ihre Eltern oder Großeltern. Denn: Die Sterbegeldversicherung bietet einen großen Vorteil. Wenn eine Sterbegeldversicherung auf eine bestimmte Summe abgeschlossen wird, dann steht diese vereinbarte Summe im Todesfall auch zur Verfügung. Die Sterbegeldversicherung hat eine geringe Wartezeit und keine Gesundheitsprüfung. Der Abschluss einer Sterbegeldversicherung bedeutet eine Sorge weniger - für Sie und Ihre Familie - daher bietet es sich an, sich frühzeitig über dieses tabuisierte Thema Gedanken zu machen.

Die Sterbegeldversicherung hat eine kurze, gestaffelte Wartezeit ohne Gesundheitsprüfung. Wobei wichtig ist: Die Gesundheitsprüfung bezieht sich nur auf lebensbedrohende Krankheiten. Auch wenn jemand vor Jahren einen Herzinfarkt hatte und mittlerweile gesundet ist, bedeutet das noch lange keinen Ausschluss.

 

Bestattungsvorsorge inklusive finanzieller Absicherung

Wir würden Ihnen empfehlen, im Rahmen einer Bestattungsvorsorge stets auch das Finanzielle zu regeln. Nur dann ist wirklich gewährleistet, dass Ihre Wünsche auch genau so umgesetzt werden, wie Sie dies zu Lebzeiten festgelegt haben. Mit einer Kombination aus Vorsorge und Sterbegeldversicherung regeln Sie auch schon die Finanzierung der Bestattung. 

Eine ausreichende Absicherung eines günstigen Bestattungs-Angebots - z.B. eine anonyme Seebestattung - ist auch schon mit kleinen Monatsbeiträgen möglich. So zahlt ein heute 60-jähriger Versicherungsnehmer bei einer Versicherungssumme von EUR 1500,- bei der Sterbegeldversicherung monatlich weniger als acht Euro. Ohne Gesundheitsprüfung und ohne lange Wartezeit.

Das Verbrauchermagazin ÖKO-TEST nennt in der Ausgabe 08/2012 ein weiteres Argument, das für die Sterbegeldversicherung spricht: "Nicht ohne Risiko ist es, das Geld fürs eigene Begräbnis aufs Sparbuch zu legen. Im Falle einer Pflegebedürftigkeit muss das Vermögen bis auf einen Betrag von 2.600 € aufgelöst werden.“

Vor einer Pfändung durch das Sozialamt bietet ein Sparvertrag somit keinen ausreichenden Schutz.
Sterbegeldversicherungen dagegen sind bis zu einer Höhe von 3.579 Euro nicht Pfändbar, sollten Sie im hohen alter ein Pflegefall werden, können Ihre Rücklagen sonst komplett aufgebraucht werden. (§ 850b Bedingt pfändbare Bezüge, Abs. 4 ZPO)

Mit einer Sterbegeldversicherung kann sich der Versicherte auch bestimmte Wünsche für die Bestattung erfüllen, z. B. die Seebestattung oder auch die Bergbestattung in den Schweizer Alpen, die mittlerweile von vielen deutschen Bestattungsinstituten organisiert werden.

Ein weiterer Vorteil sind die niedrigen Beiträge bei einem frühen Einstiegsalter: Für nur 17 Euro im Monat lässt sich für ein 50-jähriges Mitglied eine Sterbgeldversicherung mit einer Versicherungsleistung von 5.000 Euro realisieren.

Verwandte Begriffe: Sterbeversicherung, Sterbegeld, Sterbegeldversicherung,Todesfallversicherung, Bestattungsversicherung