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Was ist ein Kolumbarium?

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Die Bezeichnung Kolumbarium kommt aus der lateinischen Sprache. Der fantasievolle Name bedeutet Taubenschlag und beschreibt eine Form eines Urnenfriedhofes. Dieser verbindet altehrwürdige Traditionen mit den Ansprüchen einer modernen Trauer- und Bestattungskultur. Die Urnen mit der Asche des Toten werden in einem Gewölbe bzw. einem Gebäude verwahrt. Das Kolumbarium, das auch die Bezeichnung Urnenwand trägt, ist meist an einem Krematorium, einer Kirche oder einem Friedhof gelegen.

Kolumbarien in Deutschland
Kolumbarien sind keine Erfindung der Neuzeit. In Deutschland etablierte sich diese Art der Beisetzung, als die Feuerbestattung im Jahr 1879 eingeführt worden ist. Im Dezember 1879 war in Gotha das erste Krematorium im deutschsprachigen Raum erbaut worden. Darauf folgte auch die Errichtung von Kolumbarien. Zu Beginn wies das Krematorium in Gotha nur eine Säulenhalle auf, welche im neoklassizistischen Baustil erbaut worden ist. Bereits wenige Jahre später reichte diese Urnenkolonnade jedoch nicht mehr aus, sodass ein Kolumbarium angegliedert worden ist. Ein weiteres sehr altes Kolumbarium befindet sich auf dem Wiesbadener Nordfriedhof. Es wurde im Jahr 1902 errichtet und präsentiert sich in einem neoromanischen Stil. Zarte Details weisen bereits auf den folgenden Jugendstil hin. Das Wiesbadener Kolumbarium bietet 512 Nischen, um Urnen aufzunehmen. Bereits kurz nach Beginn des 20. Jahrhunderts hat der Bau der Kolumbarien wieder abgenommen. Erst seit den 1990er Jahren werden sie wieder verstärkt errichtet. In vielen deutschen Städten sind sie daher auf Friedhöfen, bei Krematorien oder in Kirchen vertreten.

Traditionen treffen auf die moderne Bestattungskultur
Die ältesten Kolumbarien liegen wahrscheinlich in Italiens Hauptstadt Rom sowie in seiner Umgebung. Sie sind bereits in den ersten Jahrhunderten n. Chr. erbaut worden und wurden viele Jahrhunderte später ausgegraben. Damals wurde die Asche in Tonurnen abgefüllt, welche in kleinen Nischen standen. Über den Nischen wurden kleine Marmortafeln aufgehängt, welche die Funktion eines Grabsteines übernahmen. Sie offenbarten den Namen des Toten. Viele Jahrtausende später wurden auch Kolumbarien in Deutschland genutzt. Noch immer sind sie eine kostengünstige Option zu einem tief liegenden Grab. Wie bereits bei den alten Römern wird auch heute die Urne in eine Wandnische beigesetzt. Die Urnenwände weisen meist kunstvolle Dekorationen auf.

Verschiedene Arten von Kolumbarien
Ein Kolumbarium kann sich innerhalb von geschlossenen Räumen oder unter freiem Himmel befinden. Wie das Kolumbarium gebaut ist, hängt von den lokalen Bestimmungen des Friedhofes ab. Des Weiteren können die Urnennischen die verschiedensten Größen sowie Formen aufweisen. Nach der Urnenbeisetzung erfolgt die Versieglung der Nische mit einer Platte. Vergleichbar mit einem herkömmlichen Grabstein trägt auch diese Platte den Namen sowie die Daten zu dem Verstorbenen. Meist ist die Abdeckplatte aus Stein hergestellt worden. Einige Kolumbarien erlauben das Verschließen der Urnennische auch mit anderen Materialien. Manchmal wird dafür auch Glas oder nur ein Gitter eingesetzt, sodass die verzierte Urne stets sichtbar bleibt. Somit ist auch mit dem Kolumbarium ein respektvoller Ort des Trauerns gegeben.

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