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Das Krematorium

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Die Bezeichnung Krematorium leitet sich vom lateinischen Wort cremare (verbrennen) ab. Feuer galt in fast allen Kulturen als heiliges Element, das eine reinigende Funktion hat und den Körper von der Last des irdischen Daseins befreit. Für die Christen beider Konfessionen widersprach die Kremation der christlichen Liturgie und galt als „kulturelle Rohheit“. Mit Ausnahme der orthodoxen Gläubigen ist heute die feierliche Einäscherung für protestantische und katholische Christen erlaubt. Im Islam und für Juden ist die Feuerbestattung verboten. Wer nach seinem Ableben eine Einäscherung wünscht, der sollte dies handschriftlich in seinem Testament festlegen oder mündlich einem ihm nahestehenden Menschen mitteilen.

Freigabe nach der zweiten Leichenschau

Bevor die Kremation durchgeführt werden kann, verlangt eine gesetzliche Vorschrift, dass eine zweite Leichenschau vorgenommen wird. Dieses Gesetz geht auf das Reichsfeuerbestattungsgesetz aus dem Jahr 1934 zurück. Da nach der Einäscherung keine Untersuchungen über die Todesursache mehr möglich sind, werden mit der Maßnahme alle Zweifel an einem unnatürlichen Tod ausgeräumt. Das zuständige gerichtsmedizinische Institut erteilt nach der Leichenschau die Unbedenklichkeit. Erst dann ist der Leichnam zur Kremation freigegeben.

Maßnahmen zur Identifizierbarkeit

Wer einen geliebten Menschen verloren hat, will die Gewissheit haben, dass die Urne auch wirklich die Asche des Verstorbenen beinhaltet. Aus diesem Grund wird in einem Krematorium großen Wert darauf gelegt, dass der Verstorbene identifiziert werden kann. Deshalb wird der Verstorbene mit einer Nummer gekennzeichnet, wenn er in das Krematorium eingeliefert wird. Die Auftragsnummer wird am Sarg befestigt. Als weitere Sicherheitsmaßnahme zur Identifizierung des Verstorbenen wird dem Sarg ein Schamottestein mit der Auftragsnummer beigegeben. Der nicht brennbare Stein kommt mit dem Sarg zur Einäscherung. Auf diese Weise ist die genaue Identifizierbarkeit des Verstorbenen gewährleistet. Die Urne wird ebenfalls mit der Auftragsnummer versehen.

Abschied am Sarg oder Urnenfeier im Krematorium

Vor der Kremation haben die Hinterbliebenen die Möglichkeit am geschlossenen oder geöffneten Sarg von dem Verstorbenen Abschied zu nehmen. In der Regel stehen in einem Krematorium für die Aufbahrung des Sarges separate Räumlichkeiten zur Verfügung. Nach dem stillen Abschied im kleinen Kreis beginnt die Trauerfeier, die individuell gestaltet werden kann. Wenn die Einäscherung bereits erfolgt ist, besteht für die Angehörigen die Möglichkeit, im Krematorium einer Urnenfeier beizuwohnen. Sie verläuft ähnlich wie die Sargfeier.

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