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Die Kremation

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Unter dem Begriff Kremation wird die Feuerbestattung oder Einäscherung verstanden. Bei diesem Vorgang, welcher in einem Krematorium stattfindet, erfolgt die Veraschung einer Leiche mit anschließender Beisetzung.

Die Kremation als beliebte Bestattungsmethode
Mehr als die Hälfte aller Beisetzungen in Deutschland sind heutzutage eine Feuerbestattung. Die Gründe für diesen Trend sind vielseitig. So sind die Kosten für eine Erdgrabstelle deutlich höher als die für ein kleines Urnengrab. Ferner kommt auch den ästhetischen und hygienischen Aspekten eine Bedeutung zu. Einige Menschen empfinden den Prozess der Verbrennung als sauberer. Der Gedanke an eine langsame Verwesung des Leichnams unter der Erdoberfläche schreckt sie ab. Und so steigt die Rate der Kremationen in Deutschland jährlich um circa ein Prozent an.

Zur Durchführung einer Kremation
Um eine Feuerbestattung durchführen zu dürfen, bedarf es einer besonderen Genehmigung. Ferner darf an der Identität des Verstorbenen nicht gezweifelt werden. Auch die Todesursache muss bekannt sein, da selbstverständlich eine Exhumierung nach einer Kremation nicht gegeben ist. Aus diesem Grund muss ein Amtsarzt oder Rechtsmediziner einen erneuten Blick auf den Toten werfen, der im Kühlraum des Krematoriums aufbewahrt wird.

Die Prozedur
Der Verstorbene wird mit seinem Sarg in dem Krematorium verbrannt. In Deutschland ist diese Verbrennung unter freiem Himmel nicht erlaubt. Für den Einäscherungsprozess werden spezielle Holzsärge verwendet, die nicht geschraubt sind. Einige modernere Krematorien ermöglichen auch das Verbrennen von Särgen aus anderen umweltneutralen sowie brennbaren Materialien. Die Verbrennung an sich findet in einem Muffelofen statt. Dieser wurde im Vorfeld auf 900°C vorgeheizt. In den meisten Krematorien wird der Sarg mit dem Leichnam automatisch eingefahren, sodass möglichst wenig Temperatur verloren geht. Die Schamotteauskleidung des Brennofens gibt ausreichend Hitze ab, damit der Sarg entzündet werden kann. Der Verbrennungsvorgang sorgt für ausreichend Energie, um sich selbst am Laufen zu halten. Nur durch weitere Wärmezufuhr erfolgt eine Unterstützung des Brandes. Die Brennphase ist mit circa 45 Minuten anzusetzen. Sie ist beendet, wenn die Holzasche abgeblasen wird. Im Anschluss werden Gasbrenner eingesetzt, sodass die Temperatur auf etwa 1.200 °C ansteigt. Dies ermöglicht ein Veraschen der noch verbliebenen Teile. Für gewöhnlich bleiben jedoch nur mineralische Knochenbestandteile übrig, zu denen das Gebiss sowie nichtbrennbare Implantate gehören. Insgesamt weist der Kremationsprozess eine Dauer von circa 90 Minuten auf. Die genaue Zeit steht jedoch in Abhängigkeit zum Körpergewicht und dem Wassergehalt.

Die Asche des Verstorbenen
Während des Einäscherungsprozesses verbrennen alle weichen Gewebeteile sowie die Organe. Nach der Kremation verbleiben nur circa 5 % der Körpermasse, welche sich aus mineralischen Knochenresten und gegebenenfalls Implantaten zusammensetzt. Zu diesen 5 % kommen noch einige Gramm an Sargbestandteilen. Jegliche Eisenteile werden mithilfe von Magneten aus der Asche aussortiert. Implantate aus Materialien wie Gold und Titan werden ebenfalls ausgesondert. Die übrig gebliebene Asche wird in einem Mahlgang feiner gemahlen. Das Mahlgut und die individuelle Markierungstafel werden in die Aschekapsel gegeben, bevor diese für die Beisetzung verschlossen wird.

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