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Erdbestattung

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Die Erdbestattung ist eine der ältesten Beisetzungsformen die es gibt. Die Bestattung des Leichnams erfolgt in einem Sarg. In Deutschland besteht noch die Sargpflicht. Allerdings bieten neuerdings einige Friedhöfe auch Beisetzungen in einem Leichentuch an. Die Gräber werden als Reihen- oder Wahlgräber angeboten. Dies richtet sich zumeist nach der Friedhofsordnung und dem jeweiligen Grabstättenträger. Die Vorbereitungen für eine Erdbestattung sind umfangreich. Das Ausheben des Grabes erfordert Zeit und Kosten. So ist eine Erdbestattung kostspieliger als die Beisetzung einer Urne.

Was versteht man unter Reihen- und Wahlgräbern?

In einem Reihengrab kann ein Verstorbener nur einzeln beerdigt werden. Die Ruhefrist bei Reihen- und Doppelgräbern beträgt in der Regel 20 bis 30 Jahre. Dies ist von Friedhof zu Friedhof unterschiedlich. Sie kann nachträglich nicht mehr verlängert werden. Nach der Frist wird das Reihengrab dann aufgelöst.
Bei einem Wahlgrab kann die Ruhefrist hingegen verlängert werden. Das bedeutet einen erneuten finanziellen Aufwand. Bei einem Wahlgrab kann es sich um ein Doppel- oder Familiengrab handeln. Hier können mehrere Verstorbene bestattet werden. In einem Wahlgrab ist zudem auch die Bestattung einer Urne möglich.

Nach welchen Gesichtspunkten erfolgt die Beisetzung in einem Doppel- oder Familiengrab?

Dies richtet sich nach der jeweiligen Friedhofssatzung, dem Grabstättenträger und der entsprechenden Grabstelle. In einem Doppelgrab liegen die Särge oft nebeneinander. Manchmal werden sie aber auch übereinander plaziert. Bei Familiengräbern verhält es sich ebenso. Werden die Särge übereinander gestellt, muss ein sogenanntes Tiefgrab ausgehoben werden. Die Oberkante eines Sarges muss sich nämlich mindestens 90 cm unter der Erdoberfläche befinden. Die Tiefe eines regulären Grabes beträgt 1,80 Meter.

Wie hoch sind die Kosten für eine Erdbestattung?

Dies ist abhängig vom Umfang und der jeweiligen Qualität der Beisetzung. Eine anonyme Bestattung ist die preiswerteste. Bei ihr fallen Kosten zwischen 2.000 und 2.500 Euro an. Für Beisetzungen mit normalen oder gehobenen Ansprüchen sollte man zwischen 7.000 und 12.000 Euro veranschlagen. Eine Beerdigung mit sehr großem Umfang und hohen Ansprüchen kann schnell 25.000 Euro kosten.
Zusätzliche Kosten fallen zudem für die Grabpflege an. Dies kann von den Angehörigen selbst übernommen werden. Wem dazu die Möglichkeiten fehlen, kann auch die zuständige Friedhofsgärtnerei mit dieser Aufgabe betreuen.
Der Kostenaufwand für das Kaufen eines Grabes oder die Verlängerung der Ruhezeiten sind abhängig von den jeweiligen Kommunen oder Städten. Über die einzelnen Gebührenordnungen kann man sich zudem im Internet informieren. Auskünfte darüber erteilt natürlich auch das zuständige Friedhofsamt.

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