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Interview mit Tatjana Greiner, Contest-Siegerin „Miss Abschied 2016“ – die schönste Bestatterin Deutschlands

 

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Frau Greiner, wie sind Sie auf die Wahl aufmerksam geworden?

Eine Freundin hatte mich auf die Wahl und den Titel aufmerksam gemacht. Einen Zeitungsartikel über die letzte Miss-Wahl hatte sie in der Hand und einen ziemlich überzeugenden Tonfall in der Stimme: „Da musst Du mitmachen!“ Entschieden war es dann ziemlich schnell, muss ich zugeben.

Warum haben Sie mitgemacht?

Natürlich reizt der Titel als solcher. Welche Frau würde nicht gerne einen Miss-Titel tragen? Ausschlaggebend für die Bewerbung war aber nicht der Titel, sondern vielmehr die Liebe zu diesem ganz besonderen Beruf. Auf den Wunschlisten der Schulabgänger ist der Beruf nicht unbedingt zu finden, oft begegnet man Unverständnis, befremdlichen Blicken – und manch einer verbindet so gar nichts Positives mit dem Berufsbild. Für mich war es daher auch ein Anreiz, mit meiner Bewerbung und dem Titel auf den Beruf aufmerksam zu machen.

Ja, wir arbeiten mit dem Tod. Der Tod gehört für uns zum Alltag und zu unserem Leben. Aber er ist weder düster, noch unheimlich. Er ist menschlich. Er gehört nicht nur zu unserem Leben, sondern zum Leben jedes Menschen. Den Titel sehe ich daher vor allem als wertvolle Chance, für eine neue Sicht auf den Beruf des Bestatters und vor allem die Menschen in diesem Beruf.

Was macht Ihnen am Beruf der Bestatterin am meisten Spaß?

Für mich steht die Menschlichkeit bei diesem Beruf an erster Stelle. Den Verstorbenen erweisen wir die letzte Würde, für die Angehörigen sind wir eine wichtige Stütze. Wir spenden Trost und Zuversicht, helfen den Tod zu verstehen und damit die Angst vor dem Tod zu nehmen. Jeder Verstorbene, jeder einzelne Angehörige hat eine eigene Geschichte, eigene Erinnerungen, Sorgen und Ängste. Für mich als Bestatterin heißt das flexibel und sensibel auf die Menschen und ihr Schicksal einzugehen und bei der Gestaltung der Trauerfeier die Wünsche der Verstorbenen und Angehörigen zu berücksichtigen. Ich begleite die Angehörigen auf einem für sie sehr schweren und schmerzhaften Weg. Dieser Verantwortung bin ich mir bewusst und ich trage sie gerne, denn für mich ist es ein besonderer Ausdruck von Menschlichkeit.

Man selbst bekommt durch den Beruf und die bewusste Begegnung mit dem Tod, eine andere, positivere Sicht aufs Leben. Anders als viele vermuten, sind wir Bestatter und ist unser Leben nicht von Leid und Trübsal bestimmt, sondern von Dankbarkeit. Wenn ich mir die vielen Aufgaben in unserem Beruf anschaue, dann reizen mich vor allem das abwechslungsreiche Arbeiten und die Vielseitigkeit des Berufs. Wir haben Kontakt zu den verschiedensten Menschen und arbeiten an den unterschiedlichsten Orten: Ämter, Rechtsmedizin, Kliniken, Friedhof, Gärtnerei, Kirche – um nur einige zu nennen. Alle eint das Thema und ich schätze den Austausch und Umgang mit ihnen sehr.

Bitte beschreiben Sie kurz das Bestattungsunternehmen, für das Sie arbeiten …

Wir sind ein Familienbetrieb, gegründet 1973 als Holzbaubetrieb und Bestattungsunternehmen durch meinen Großvater Albert Greiner. Im Jahr 2003 übernahm mein Vater Karlheinz Greiner das Unternehmen. Heute führt meine Mutter Anita Greiner, gemeinsam mit meinem Bruder Dominik und mir den Familienbetrieb. Wir haben das Unternehmen nach dem plötzlichen Tod meines Vaters weitergeführt.

Ich selbst arbeite seit Kindertagen im Unternehmen. Schon als Zehnjährige habe ich Särge ausgeschlagen und Kreuze beschriftet. Für viele mag das ungewöhnlich klingen. Für mich war der Tod von Anfang an Teil meines Lebens. Er hat mich schon als Kind fasziniert und mein Interesse geweckt. Angst oder Scheu habe ich nicht gekannt.

Unser Betrieb ist in einem sehr kleinen Ort mit gerade einmal etwas mehr als 1.000 Einwohnern. Die meisten Verstorbenen und Angehörigen sind uns persönlich bekannt. Das Bestatten hat bei uns daher einen sehr familiären und persönlichen Charakter. Trauergespräche führen wir bei uns zu Hause. Dies schätzen die Angehörigen sehr und man ist uns dankbar für diese warme Atmosphäre.
Stolz sind wir nicht nur auf unsere Arbeit, sondern auch auf unseren historischen Bestattungsanhänger, der auch viele Menschen im Ort und Umkreis begeistert.

Ich hoffe sehr und würde es mir sehr wünschen, dass unser Unternehmen noch lange, über viele Generationen in der Familie weitergeführt wird.

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Die Pressemitteilung:

Miss Abschied 2016: Deutschlands schönste Bestatterin ist ein „Schwarzwaldmädel“

Brühl, 27.09.2016. Tatjana Greiner ist Deutschlands schönste Bestatterin – sie hat die Wahl zur „Miss Abschied“ des Jahres 2016 für sich entschieden. Der Contest wurde im Vorjahr zum ersten Mal durchgeführt – mit weltweiter Resonanz: Es berichteten Medien selbst noch in Russland und Südamerika. Ein lesenswertes Interview mit der diesjährigen Siegerin hält der Contest-Ausrichter bereit unter: http://www.bestatter-preisvergleich.de/miss_abschied_2016

„Die Wahl der ‚Miss Abschied‘ mag auf den ersten Blick skurril erscheinen – doch das ist sie keineswegs“, erläutert Portalbetreiber Markus Pohl. „Wir wollen zeigen, dass auch der Bestatter-Beruf attraktiv ist. Die 31-jährige Contest-Siegerin fanden wir in dieser Hinsicht überaus authentisch.“

Tatjana Greiner arbeitet für das Bestattungshaus Greiner in der Schwarzwald-Gemeinde Hasel. Im Wettbewerb überzeugte sie nicht nur durch äußere Attraktivität, sondern ebenso durch ihre „inneren Werte“. Denn sie ist eine einfühlsame, warmherzige junge Frau, die mit beiden Beinen im Leben steht und ihren Beruf mit großer Hingabe ausübt. So konnte sie sich schließlich gegen das gesamte Teilnehmerfeld durchsetzen.

75 Kandidatinnen standen zur Wahl

Teilnehmen am Miss-Contest durften Bestatterinnen und weibliche Angestellte der Bestattungsbranche ab 18 Jahren. 75 Frauen stellten sich dem Wettbewerb, die jüngste 21, die älteste 56 Jahre. Die Jury setzte sich aus Vertretern der Branche und angrenzender Bereiche zusammen – ihr gehörten an: Markus Pohl (Bestatter-Preisvergleich.de), Tim Vogel (BVaG Sterbegeldversicherung), Jan Kratel (Javenti Überführungsdienste & Trauerfeiern) und Kirsten Schrader (Ferdinand Fair, günstiger Bundesweit-Bestatter).

Über Bestatter-Preisvergleich.de

Bestatter-Preisvergleich.de ist ein Informationsangebot rund um das Thema Bestattungen. Durch vielfältige Preisvergleichsmöglichkeiten möchte es dabei helfen, im Todesfall überhöhte Ausgaben zu vermeiden; die Nutzung ist kostenlos möglich. Verschiedene Medien wie der Sender RBB, die Nürnberger Zeitung sowie die Mitteldeutsche Zeitung / Leipziger Volkszeitung haben über das Angebot bereits berichtet.

Pressekontakt:

Bestatter-Preisvergleich.de
Markus Pohl
Weilerhof
50321 Brühl
Tel.: (0234) 91283147
E-Mail: presse@bestatter-preisvergleich.de
http://www.bestatter-preisvergleich.de

 

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